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Kamera nicht vergessen!

Dienstag, 26. Juni 2007

traumurlaub.jpgGeht es jetzt wieder in den Urlaub? Am besten Last-Minute? Das sind aber auch immer alles tolle Angebote, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Für Mama, Papa und die kleine Laura, 3 Wochen, All-Inclusive, Spanien, für nur 299,- Euro. 5 Sterne Hotel steht im Prospekt. Direkt am Strand, Sauna, Whirlpool, Mini-Bar, Entertainment, Deutsche Clubleitung und noch ein lustiges T-Shirt oben drauf. Da muss man doch zugreifen, oder?
Vergesst aber eure Kameras nicht. Damit ihr vor Ort gleich die Baustellen, den Teer am Strand, das eklige Essen, Kakerlaken in der Dusche und durchgepoppte Betten fotografieren könnt. Wenn Papi wieder daheim ist, wird nämlich geklagt. Wofür sind wir denn im Rechtsschutz?

Lernt ihr eigentlich nie, dass bei solchen Angeboten lediglich Durchfall inklusive ist?
Merke: ein Urlaub zum Preis von 299,- Euro, der all das verspricht, verspricht wirklich ein Traum-Urlaub zu werden. Nämlich ein Alptraum!

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„Hängt das Schwein!“

Dienstag, 26. Juni 2007

marco.jpgEs ist kaum zu glauben, aber auch sowas würde der ein oder die andere im Fall Marco W. gerne sehen. Naja, vielleicht nicht ganz so drastisch, aber immerhin ist es doch skandalös. Ein 17jähriger macht mit einer 13jährigen rum? So geht es ja auch nicht. Zumal das Mädel aus England, der Junge aus Deutschland stammt und sich das ganze in einem Hotel in der Türkei abgespielt haben soll. Aber wie wir ja wissen, hat das Mädel sich 2 Jahre älter gemacht und deswegen sich gleich an den armen Marco W. ran gerobbt. Und wie ist es dann weitergegangen? Die Schwester hat mit ihrem Freund auf dem Balkon…? Und er hat nur geknutscht und gefummelt. Sie hat ihm am Schlüpfer gefummelt? Er kam vor Aufregung und das war es! Was ist denn daran jetzt erstmal so spektakulär? Das klingt doch nach einer ganz normalen Party „Happy Birthday, Sweet Thirteen“ in Quadrath-Ichendorf.
Jetzt sitzt der Junge seit 76 Tagen in einer türkischen Gefängniszelle, mit 30 anderen Häftlingen in den schlimmsten Zuständen, weil die britische Mutter eine Anzeige gegen den Sohn erstattet hat. Ist auch logisch, wenn sie schon nicht drauf achtet, wo sich ihr Gör bei Nacht und Nebel rumtreibt, kann man die Schuld erst mal anderen überschieben.
Er leidet an Neurodermitis, aber eine Medikation dafür bekommt er nicht. Und die gleichen Intelligenten, die alle Folgen Barbara Salesch gesehen haben, und nun die Fachkräfte im Strafrecht sind, die sitzen daheim und verstehen nicht, wie man Mitleid mit diesem Jungen haben kann. Denn, wenn man als 17jähriger in Urlaub fährt sollte man sich bei jedem Urlaubsflirt den Personalausweis eines anderen zeigen lassen (das würde dem ganzen Fettsack-Sextourismus nach Bangkok mal ganz neue Impulse geben). So, und anders, schallt es aus Internetforen, von denen, die in einem anderen Thema allerdings sagen: „Frau Hilton? Besoffen Auto gefahren? Mehrfach? Gefängnis? Das ist doch wohl übertrieben! Freiheit für Paris!“ – Recht habt ihr! Besonders die Frauen, die solche Widersprüchlichen Meinungen skandieren scheinen schon lange keinen mehr an ihrem eigenen Höschen gefummelt bekommen zu haben. Dann lieber mithelfen, den verwöhnten Arsch einer Z-Promi-Tusse im Knast zu pudern und einen hilflosen Jungen höhnisch als „THW-Marco“ zu bezeichnen. Hauptsache „ALG-Pittbull“ hat einen staatlich geförderten Internetanschluss und überhaupt noch soziale Kontakte.

Für alle Interessierten, und die, die gerne helfen möchten, haben Freunde von Marco W. eine Spendeninitiative ins Leben gerufen. Jeder der helfen möchte (Kosten der Mutter für den Aufenthalt in der Türkei, Rechtsbeistand etc.) kann das über folgendes Konto tun:

Spendenkonto „Marco“
Sparkasse Uelzen
BLZ: 258 501 10
Kt.-Nr. 268 532

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Allgemeine Kundenbedingungen

Montag, 25. Juni 2007

Allgemeine KundenbedingungenWie oft muss ich mich bei euch Menschen eigentlich an den Kopf fassen? Da geht ihr hart für euer sauer verdientes Geld arbeiten und lasst euch dann beim Ausgeben so gut wie alles gefallen. Ich habe den Eindruck, dass sich in eurer Welt etwas dramatisch verschoben hat. Nicht ihr müsst dankbar sein, dass der Telekommunikationsanbieter mit euch einen Vertrag abschließt, sondern umgekehrt. Ihr zahlt ein Vermögen für eine Dienstleistung und lasst euch wo ihr geht und steht über den Tisch ziehen. Allein schon, wenn ihr ein Problem habt mit dem beschissenen Angebot. Wo sonst jede Firma euch Geld geben müsste, dass der Mist, den die fabrizieren, funktioniert, zahlt ihr auch noch soundso viel für Telefongebühren. Technik-Hotline? Klar! 1,49 Euro pro Minute. Und dann sitzt da ein Vollpfosten der euch dann mit der Frage kommt: „Leuchtet die grüne Lampe?“ oder „Haben Sie denn auch den Stecker in der Dose?“ – Wenn einer nicht mehr alle Stecker in der Dose hat, dann doch diese Abzocker, die irgendwelche Schwachsinnstudenten in ein Call-Center setzen, um der Firma den Mop vom Hals zu halten.
Ihr lasst euch vom Kundendienst von Premiere bis zum Anschlag verarschen? Verarscht zurück! Die sollen dankbar sein, dass ihr überhaupt den Schrott anseht, den die senden. Aber bei so einem feinen Unternehmen, dass auf alles nur mit vorgedruckten Briefen reagiert, ist es ja ein Privileg dabei zu sein – und kein Recht.
Haut Sie endlich vor die Backen und macht Ihnen klar, dass Ihr entscheidet, was geht. Und nicht umgekehrt.
Und wer hat sich überhaupt das, mit diesen sogenannten „allgemeinen Geschäftsbedingungen“ ausgedacht? Wieso muss der Abzocker vor dem Kunden geschützt werden? Wenn ihr bei dem nichts mehr kauft, mietet oder leiht, kann der seinen Puff zumachen! So sieht es doch aus.
Also! Hier der Insanity Bär Service für euch! Meine „allgemeinen Kundenbedingungen“!
Schreibt unter jeden Vertrag o.ä. „Mit Ihrer Unterschrift stimmen Sie meinen allgemeinen Kundenbedingungen zu!“. Dann druckt ihr euch das Ding aus und fügt es bei. Und wenn eine Firma aufmuckt, dann schreibt es mir!
Wollen wir doch mal sehen, wer hier am längeren Hebel sitzt!

Allgemeine Kundenbedingungen (PDF)

 

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Hallo, Jasmin Wagner!

Montag, 25. Juni 2007

jasmin.jpgJetzt hat es sich also ausgetanzt bei „Let’s Dance“. Eigentlich tut es mir leid, aber auf der anderen Seite schlage ich auch drei Kreuze. Am Anfang war das ja alles noch nett, und das ganze Gehopse auf dem Parkett sah ja noch gut aus, aber so nach und nach fand ich es dann doch eher … überkandidelt. Was war das eigentlich für eine Nummer mit dem Geheule, als Du erfahren hattest, dass Du nicht rausgeflogen bist. Bei der vierten Show? Ehrlich gesagt finde ich, man kann es auch übertreiben. Als „Promi“ gehe ich doch dahin, mache ein bisschen Cha-Cha-Cha und dann gehe ich, wenn ich raugewählt werde und sage: „Dankeschön! War alles toll!“ – und wenn ich weiterkomme, dann sage ich auch „Dankeschön! Alles ist prima!“ – und mach nicht so ein Geschiss.
Apropos Übertreiben. Viele haben ja gedacht: „Die Jasmin, die macht es! Die wird vielleicht gewinnen!“ – Aber da hat man offensichtlich die Rechnung ohne Deine Fans gemacht. Kerkeling hat sie ja so nett „Stalker“ genannt. Mir war der Ausdruck noch zu schwach. Aber ich sage nicht, was ich über die gedacht habe. Über diese komische Eule da mit der Brille, und der Dicke mit dem schlecht sitzenden H&M-Sakko und die anderen. Ja, da haben sie so lange genervt, bis Du draußen warst. Tut mir ja leid, aber wie heißt es? Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde!

In diesem Sinne
Dein
Insanity Bär

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„…und den Menschen ein Wohlgefallen…“ Teil 1

Donnerstag, 21. Juni 2007

trolly.jpg… so heißt meine Insanity Bär Sommer-Aktion für alle, die immer jammern, dass früher alles besser gewesen wäre. Warum war denn früher alles besser? Doch nur, weil unter anderem auch mal ein bisschen Rücksicht genommen wurde. Da war der Mensch nicht immer nur von Neid zerfressen und konnte gönnen und sich auch mal für einen anderen freuen. Um das Miteinander in der nächsten Zeit wieder ein wenig zu stärken, gibt es in diesem Sommer unsere Aktion „… und den Menschen ein Wohlgefallen …“.

Zur heutigen Aufgabe:
Warum muss man sich im Supermarkt an der Kasse als Kunde immer so unbeliebt machen? Obwohl Milliarden Menschen tagtäglich einkaufen, beherrschen die wenigsten das richtige Kassenverhalten. Jedes Fehlverhalten dort ist nicht nur für die Kassierenden anstrengenden, nein auch die anderen Kunden sind mehr als genervt.

Daher bitte ich, beim nächsten Einkauf folgendes zu beachten:
1. Den Vordermann nicht mit dem Einkaufswagen voranzuschieben.
2. Die Ware erst auf das Band legen, wenn der Kunde davor damit fertig ist.
3. In einer langen Schlange beim Warten nicht darauf gaffen, was andere kaufen, sondern schon mal Geldbörse raussuchen, nach Kleingeld oder Scheinen schauen, oder die EC-Karte entnehmen und bereit halten.
4. Während des Kassiervorgangs nicht die Leute anstarren, sondern zügig die Ware einräumen und die vorbereitete Zahlungsart umgehend nutzen.

Dies sollte als kleine Übung für den bevorstehen Wochenendeinkauf reichen. Einfach mal ausprobieren.

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Schweden-Wahnsinn von DARIN

Dienstag, 19. Juni 2007

darin.jpgWie man es richtig macht, mit dem Superstar werden und sein, zeigt die schwedische Version von DSDS. Bei dieser Ausgabe von Popidol wurde ein junger Mann zwar nicht Sieger, aber dennoch ein absoluter Star. Bei uns hat man ja schon gesehen, dass das Massenvoten von einsamen Frauen im dritten Frühling und verhaltensauffälligen Ex-Küblböckfan-Teengirls zu nichts Gutem führen kann. Möge Mark seine Bohlen-Schnulzen trällern wie er will, für meine Bärenohren ist das einfach nichts.
Aber zurück zum 19-jährigen Darin aus Schweden. Er ist ein super Sänger, Songwriter und Tänzer und gefeiert ohne Ende. Seine Sinlges und Alben waren alle auf 1 der Charts und haben Platin-Status. Bei uns erscheint sein aktueller Wahnsinn am 29.06. (genau gleich mit den VÖs von Mark mit seinem Papa-Bohlen „You can get it“, Take That oder auch Monrose mit „Maybe“.)

Sein Titel heißt, wie kann es anders sein? „Insanity“ – und hier ist der Clip:

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Frag den Bär II: Tourgott

Donnerstag, 14. Juni 2007

fahrrad.jpgP. Dale aus Radelberg schreibt:

Ich bin ein großer Jan Ullrich Fan und kann nicht glauben, dass er gedopt haben soll. Ulle ist und bleibt ein Tourgott für alle Zeiten. Warum will man ihm nun seinen Triumph nehmen?

Hallo P.

Niemand will irgendwem etwas abnehmen, was ihm wirklich gehört. Schau mal, wenn ich in den Aldi gehe und mir da eine Tiefkühltruhe unter den Arm nehme und dann damit raus gehe, dann ist das Unrecht. Dann ist es auch egal, wenn ich das morgens mache und der Erste bin. Wenn mir das natürlich keiner nachweisen kann, dann bin ich fein raus und muss das mit meinem Gewissen ausmachen (wenn ich eins habe). Wenn ich aber da meinen Brust-Beutel mit graviertem Namen verliere und mich die Polizei fragt: „Sie waren doch heute morgen da, haben Sie die Truhe mitgenommen“, dann kann ich nicht sagen: „Ich habe keinen betrogen!“. – Ich hoffe Du verstehst diesen kleinen Vergleich. Da ich nur ein kleiner Bär bin, würde mich die Polizei gleich in ein Gefängnis stecken bis ich gestehen würde. Da die Polizei aber zu prominenten Menschen viel netter ist, möchte sie abwarten, bis der Schuldige sich selber äußert.
Nun ist der Mensch an sich aber skeptisch und denkt: „Der Beweise sind genug in BILD – Lasst nun endlich Köpfe rollen!“ oder so. Das musst Du ihm verzeihen. Er kann da nichts für.
In Sachen Frau Merkel kann ich Dich aber beruhigen. Die wird ihm nichts tun. Die will ihn ja nicht treffen, da kann ihm auch nichts abgenommen werden. Und reden kann Sie was Sie will. Gerade, wenn Sie sagt: „es ist Zeit das Schweige-Kartell zu brechen!“ – Ihr Ziehvater Helmut ist dafür ja ein leuchtendes „Vorbild“.
Wenn Dein Jan mich fragen würde, dann würde ich ihm raten: Setz Dich fett in eine Talkshow und sag im Pfälzer Dialekt „Ich habe mein Ehrenwort gegeben“. – Dann kommt der Russe und schlägt ihn für den Nobelpreis vor.
Ansonsten kann ich Dir nur ein Zitat mit auf den Weg geben: „Träume sind so bequem, wenn man Angst hat die Wahrheit zu seh’n“. Was auch immer die Wahrheit ist…

Dein
Insanity Bär

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Der Hund war selbst ….

Mittwoch, 13. Juni 2007

kindernest.jpgWeil der Mensch einen Vogel hat, baut er sich ein Nest. Kein echtes aus Stroh und Geäst, mehr so emotional und heimisch. Meistens wird dieses Nest von Frauen gebaut, in das sie als erstes einen Mann rein zerren. Möglicherweise war das als erste eine Frau „Adler“ mit einem gewissen „Horst“. Daher dann der Name „Adlerhorst“. Mit ins Nest kommen dann nach und nach die Kinder und Haustiere. Man kann vermuten, dass das auch der Grund ist, warum Familien so gerne Vögel in ihren Wohnungen beherbergen. Doch da kommt es schon zum ersten Konflikt. Da Familien gerne repräsentieren (unser Haus, unser Auto, unsere….) passt der Wellensittich oder Kanarienvogel nicht gut in dieses Bild. Daher hält sich der Mensch einen Hund, den er zuweilen auch schon mal in einen Käfig steckt (im Auto hinter Gittern oder im Flugzeug in einer Box). Völlig logisch, denn „Rocky“ oder „Cora“ müssen ja überall mit hingeschleppt werden. Zu Freunden, zu Bekannten, in Urlaub, zum Karnevalszug, zum Weihnachtsmarkt, auf eine Hochzeit und besonders gerne in ein Restaurant. Da ergibt sich dann gerne folgende Situation:
Herrchen und Frauchen sind noch nicht ganz im Lokal, da streiten sie sich schon, wer jetzt die Schnappleine nimmt, damit erst mal die Jacken abgelegt werden können. Während dessen rennt „Blacky“ um die beiden herum und wickelt sie ein. Nachdem das Jacken-Blacky-Schnappleinen-Problem gelöst ist, wird der arme Hund unter den Tisch gezerrt. Die Kellnerin, die das Spiel bis dahin von der Seite (höflich lächelnd) beäugt hat, schreitet zur Tafel und verteilt Speisekarten. Doch bevor sie nach den Getränken fragen kann, wird sie wie folgt aufgeklärt:

ER: Der Blacky ist ja so brav, der bleibt unterm Tisch und rührt sich nicht!
SIE: Ja! Unser Blacky ist ganz lieb! Der macht uns viel Freude!
KELLNERIN: Möchten Sie denn schon was trinken?
SIE: Hätten Sie vielleicht ein Schälchen mit bisschen Wasser für den Hund
KELLNERIN: Gerne! – Und für Sie?
ER: Wir sind jetzt mit dem bestimmt [überlegt] anderthalb Stunden gelaufen. Der braucht jetzt auch was zu trinken.
KELLNERIN: Bringe ich Ihnen sofort. Darf es für Sie denn auch schon was sein?
[Blacky bellt leicht]
ER: Mir bringen Sie ein Pils! – Den hören und sehen sie ja nicht! – Blacky AUS!
[Blacky bellt erneut leicht – Die anderen Gäste schauen schon]
SIE: Den können Sie so unter den Tisch legen… der rührt sich nicht!

Man muss eben nur fest dran glauben.

Wenn Frauchen Geburtstag hat und die Bude voller Leute ist, dann ist es für den Gastgeber phänomenal wichtig, dass Tochter „Sabbi“ die Kampfhündin „Senta“ Stunden über Stunden am Halsband an sich zerrt und festhält, weil eigentlich so viele Leute sie nervös machen, und die Kleine besser gehalten werden sollte.
„Das tut mir leid, Maria, wenn Du so Angst vor Hunden hast. Aber die Senta gehört nun mal auch zur Familie. Ich kann sie ja auch schlecht einsperren!“ – Niemand verlangt, dass ein Hund 4 Stunden in ein Gästeklo gesperrt wird, aber bei einem Haus mit 7 Zimmern, 2 Ebenen, einem ausgebauten Keller und Dachboden wird sich doch wohl ein großes, gemütliches, geschlossenes Plätzchen für die Töle finden. Aber gegen ein Mitglied der Familie kann eine 14-jährige Freundschaft nun mal nicht anstinken.

„Wer keine Tiere liebt, der liebt auch keine Menschen“ – dieser Satz fällt häufig bei Menschen 50+, deren Kinder mit 18 fluchtartig das Nest verlassen haben und die sich jetzt mit einem Haustier („Unser Conny sieht aus wie der Hund in der Cesar-Werbung, nur in schwarz“) trösten und mit ihm abends in die Kneipe gehen. Vielleicht ist es dort für das Tier zu laut? Vielleicht auch zu verqualmt? Um Gottes Willen! „Der Hund mag das gerne. Der freut sich immer, wenn er dort alte Bekannte trifft.“
Und was der Hund gerne hat, was er kann und was er mag, das wissen Hundebesitzer genau. Auch, wenn das Tier keine Widerworte gibt, aber immer macht was er will, auf nichts reagiert außer auf „Komm! Fein Essen!“ – er ständig bellt und alles anknurrt, ist „unsere Trixi so gut erzogen und hört aufs Wort!“.

Und jeder Hundebesitzer schwört, wie gut es seinem 4-Beiner bei ihm geht. Wie gesagt: Man muss nur fest dran glauben…

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Hallo, Paris Hilton!

Freitag, 8. Juni 2007

parishiltonbibel.jpgAls ich ein kleiner Bär war, sammelten meine Eltern kurz vor Weihnachten besonders viel und besonders schönen Honig. Weil ich mich so auf ihn freute, bin ich nachts in die Speisekammer geschlichen und habe den halben Topf leer gegessen. Dass mir danach schlecht war, war eine Strafe. Die andere bekam ich von meinem Vater. Ich durfte 2 Wochen lang nicht draußen mit meinen Freunden spielen. Ich bekam täglich mein Essen und das war es. Keiner hat mit mir gesprochen. Ich wusste genau, dass ich den Honig nicht essen sollte. Sie haben es mir ausdrücklich gesagt. Aber ich habe gedacht: „Ach, was soll’s, was kann mir schon passieren?“ – Heute weiß ich das. Aber ich weiß heute auch, dass ich Verantwortung übernehmen muss, für das, was ich falsch mache. Dazu brauche ich mir keine Bibel ans Fell zu heften und auf heilig machen und nicht für alles einen Tross Presseleute. Damals war ich 7 Jahre alt. Dieses Alter hast Du heute nicht mal geistig erreicht. Überhaupt frage ich mich, was Du wirklich erreicht hast. Außer der Traum alter, sabbernder Ösis (die Dich mit Dosen ablichten und zu Tanzbällen einladen) und hässlichen Entleins die alle schön sein wollen, ist doch nicht viel aus Dir geworden. Und das, was Du da nachts in einem Hotelzimmer vor einer Kamera gemacht hast, ist auch keine große Leistung.

Ich habe einen kleinen Sohn und wünsche mir, dass Du niemals ein Kind haben wirst. Wenn Du schon zwei Nächte im Gefängnis (mit großem Promi-Bonus) nervlich nicht überlebst, dann würde Dich der Herzschlag ereilen, wenn Dein Kind alleine draußen spielt und Du immer Angst haben musst, dass eine verzogene, nutzlose, reiche Göre, es angesoffen und ohne Führerschein überfahren könnte.

Und da Du vermutlich keine andere Sprache sprichst, als „Deine eigene“, und meine Worte gar nicht erst verstehst, habe ich das für Dich:

And don’t forget: Ich bin niedlich – nicht neidisch!

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Das Lied „Paris Hilton“ von Citizens for a better America gibt es übrigens seit heute auch in Deutschland. Kaufen könnt ihr es hier

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Angebote für Arbeitslose!

Mittwoch, 6. Juni 2007

Nein, bitte jetzt keine Angst. Euer Insanity Bär wird euch keine Jobs vermitteln. Ihr braucht also nicht panisch zu werden. Alles ist gut. Es soll hier lediglich um die ganz, ganz tollen Angebote der Supermärkte gehen. Eher gesagt: Den Spar-Angeboten im Einzelhandel. Denn der Einzelhandel ist recht clever. Ich erkläre euch warum.

plusreklame1.jpgDer Staat sagt: Menschen, die von ihm leben und 365,- Euro monatlich bekommen haben genug Geld, um es auszugeben. Die Sozialgerichte sagen das übrigens auch. Das bedeutet nun, dass jeder Arbeitslosengeld 2 Empfänger genug Asche, und (das ist ganz wichtig!) vor allem auch Zeit hat, diese auszugeben. Nach über 2 Jahre hat sich das auch so richtig in den Köpfen der Einzelhandels-Manager festgesetzt. Zuletzt anscheinend auch beim Discounter PLUS. Der hängt jetzt ganz intelligent, ganz viele Schilder auf, auf denen er dem Kunden sagt: „Alles billisch! Billisch! Billisch!“ – Bis es auch der letzte legasthenische Hartz-IV Empfänger begreift!

Übrigens „sagt“ das hochgeschulte PLUS-Bezirksdingenswichtigvolk das nicht. Neulich war in einer Filiale vom Bezirkswichtigtuer zu hören: „Hier können wir dem Kunden noch ein Schild präsentieren!“
Und präsentieren ist etwas, was sie so gerne machen. Heute zum Beispiel in riesen Reklame Blättern. Auf der Titelseite gleich groß: „DIE ERSTE MIDSOMMERNACHTSAKTION IN DEUTSCHLAND BEI PLUS! 50% AUF ALLE TEXTILIEN* – VON Mi. 6. JUNI bis Sa 9. JUNI“ – Klingt doch mal Hammer, oder? Der Stern steht übrigens für folgende Fußnote: „gültig vom 6. bis 9. Juni 2007, nur Aktionsartikel in unseren Filialen“.
Das Beispielprodukt, was ganz, ganz BILLISCH! BILLISCH! BILLISCH! sein soll, ist hier übrigens ein Turnschuh. Früher 5,99, jetzt „je 2,99**“ (** = Einführungspreis). PLUS meint, das ist „irre billig“. Und ein „Kleiner Preis“ meint gleich dazu: „KAUFE, STAUNE, GUTE LAUNE – ALLES WAHNSINNIG BILLIG!“. Da war ich doch mal neugierig. Wie war das? „Wahnsinnig“? Klar! Schließlich bin ich der Insanity Bär.

Nun wissen wir ja, dass die ganzen Angebote viel zu häufig spät nachmittags, wo der Arbeitnehmer endlich zum Einkaufen kommt, nicht mehr da sind. Auch wissen wir, dass der Einzelhandelsdepp (der sich für seine Ketten die tollen Aktionen immer ausdenken muss, und der der die Märkte bestücken soll) völlig vergisst, dass der Mensch das Geld tagsüber erst einmal verdienen muss, bevor er es für den Angebotsramsch abends aus dem Fenster wirft. Dennoch wird bei PLUS heute selbst der scheinbar umschmeichelte Arbeitslose gestaunt haben – und staunen sollten wir ja auch. Denn, sollte dieser Schuhgröße 45 haben und nicht wählerisch zwischen olivgrün, gelb und dunkelblau sein, dann hat er heute eine herbe Niederlage erlebt. In den PLUS Filialen gibt es die ganzen „Modischen Canvas-Schuhe für Damen und Herren – Gr. 37 – 45, verschiedene Modelle und Farben“ so nämlich gar nicht. Ein paar Ausführungen lagen in den Aktionsregalen unten rum. Aber weder in allen Farben, noch in allen Größen und schon gar nicht in verschiedenen Modellen. „Sie werden von uns begeistert sein“ – steht auf den neuen, entsetzlichen T-Shirts, die die Mitarbeiter dort jetzt tragen müssen. Das werden die Kunden bei dem Artikel heute bestimmt sein. Vor allem der Arbeitslose, der es ja gar nicht gewohnt ist, morgens früh, wenn er bequem einkaufen kann, Angebote nicht zu bekommen.
Bei PLUS im „Kundencenter“ meldet sich am Telefon eine junge Frau, die so leise und verhuscht sprach, dass man sie kaum verstand. Sie erklärte, dass es sich hierbei um Restposten handeln würde. Und darum gäbe es auch nicht alle Größen, Modelle und Farben. – Das also zum Thema „Einführungspreis“! Am besten gleich irgendwo reinschieben!

Ja! So einfach ist das! Und jetzt sind wir doch richtig begeistert. Besonders vom aktuellen Werbereißer Nummer 4236 „Wenn nicht jetzt zu PLUS – Wann dann?“
Ich würde vorschlagen: Nie!

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